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Flaminal® Hydro/Forte

Flaminal®
Hydro/Forte

Unsere Lösung für akute und chronische Wunden

Flaminal® kann bei akuten und chronischen oder infektionsgefährdeten Wunden eingesetzt werden: Flaminal® Hydro für leicht bis mäßig exsudierende Wunden und Flaminal® Forte für Wunden mit mäßig bis starkem Wundexsudat.

Was ist Flaminal®

Autolytisches Débridement

Flaminal® debridiert die Wunde kontinuierlich.

Absorbierendes Alginat

Flaminal® absorbiert überschüssiges Exsudat.

Antimikrobielles Enzymsystem

bietet antimikrobiellen Schutz und reduziert die aus einem Biofilm freigesetzten Bakterien.

Wie funktioniert es?

Umfassende Versorgung für exsudierende Wunden

Flaminal® unterstützt die natürliche Heilung von akuten und chronischen Wunden. Mit seiner einzigartigen Formulierung bietet Flaminal® ein vielseitiges Wundmanagement, sorgt für ein kontinuierliches Debridement, hält die Wunde feucht und bietet antimikrobiellen Schutz, um den Heilungsprozess zu beschleunigen.

Vorteile von Flaminal®

  • Warum Flaminal® verwenden?

    • Vielseitig: geeignet für verschiedene Wundtypen.
    • Sicher: Flaminal® ist für gesunde Hautzellen und Wundgewebe nicht toxisch.
    • Effektiv: Für alle Phasen der Wundheilung - Vielseitig & sicher.
    • Antimikrobieller Schutz: ein einzigartiges Wirkprinzip.
    • Kann in allen Altersgruppen verwendet werden.
    • Einfach anzuwenden: für jede Wundform und -größe geeignet.
    • Nachhaltig: passgenaue Versorgung vermeidet Abfall
  • Was macht den Unterschied?

    • Das Alginol Flaminal® kombiniert absorbierendes Alginat mit einem antimikrobiellen Enzymsystem. 1,3
    • Die antimikrobielle Wirkung von Flaminal® findet nur in der Alginolmatrix statt, nicht in dem Wundbett. Das Enzymsystem "tötet" die Bakterien ab, die in der Alginolmatrix absorbiert werden. 1
    • Flaminal® sorgt für optimale Wundbedingungen und unterstützt die Wundheilung von Anfang an. 2

Anwendungshinweise

Schritt 1

Reinigen Sie die Wunde gemäß den lokalen Protokollen.
Wählen Sie je nach Exsudatmenge aus, mit welchem Flaminal® Sie beginnen.
Verwenden Sie Flaminal® Hydro bei schwach bis mäßig exsudierenden Wunden.
Verwenden Sie Flaminal® Forte bei mäßig bis stark exsudierenden Wunden.

Schritt 2

Tragen Sie Flaminal® mit einer ausreichend dicken Schicht (z. B. 4-5 mm) auf das gesamte Wundbett auf.

Schritt 3

Decken Sie Flaminal® je nach Exsudatmenge mit einem geeigneten Sekundärverband ab.


Kontrollieren Sie den Verband täglich.
Der Verband mit Flaminal® kann an Ort und Stelle bleiben, solange die Struktur intakt ist (1 bis 4 Tage, je nach Menge des Exsudats).

Entdecken Sie unsere Produkte

Flaminal® ist in 2 Formulierungen und in verschiedenen Größen erhältlich:

Flaminal® ist in 2 Formulierungen (Flaminal® Hydro und Flaminal® Forte) und in verschiedenen Größen erhältlich, um den Bedürfnissen der Patienten gerecht zu werden.

Flaminal® Hydro

Geringerer Alginatgehalt
Für leicht bis mäßig exsudierende Wunden


PackungsgrößenPZN
10x10g

17544419

25g

09886318

40g

09886324

Flaminal® Forte

Höherer Alginatgehalt
Für mäßig bis stark exsudierende Wunden


PackungsgrößenPZN
10x10g

17544402

25g

09886330

40g

09886347

FAQ

Wann soll Flaminal® (Hydro & Forte) angewendet werden?
  • Flaminal® (Hydro & Forte) sollte für die feuchte Wundheilung verwendet werden, insbesondere bei Wunden, bei denen das erhöhte Risiko zu einer Wundinfektion besteht.
  • Flaminal® Forte enthält eine größere Menge Alginat und sollte bei mäßig bis stark nässenden Wunden angewendet werden
  • Flaminal® Hydro enthält weniger Alginat und sollte bei leicht bis mäßig nässenden Wunden angewendet werden
Wie soll Flaminal® (Hydro & Forte) angewendet werden?
  • Die Anwendung von Flaminal® (Hydro oder Forte) auf einer Wunde ist einfach und schmerzlos.
  • Es wird empfohlen, die Wunde und ihre direkte Umgebung vor dem Auftragen von Flaminal® Hydro bzw. Flaminal® Forte zu reinigen.
  • Tragen Sie Flaminal® Hydro bzw. bei mäßig bis stark nässenden Wunden Flaminal® Forte ausreichend dick (z. B. 4–5 mm) auf das gesamte Wundbett auf. Flaminal® kann auf verschiedene Weise aufgetragen werden: z. B. direkt aus der Tube, direkt auf den Verband, mit einem Spatel, einem Applikator oder mit einer Spritze.
  • Decken Sie Flaminal® Hydro bzw. Flaminal® Forte mit einem Verband ab. Die Wahl des Verbands richtet sich nach der Art der Wunde: - Leicht bis mäßig nässende Wunden: transparente Folie (Polyurethan) oder nicht haftender Verband und Fixierung mit einer nicht haftenden Binde, z. B. aus Paraffingaze. - Mäßig bis stark nässende Wunden: saugfähige, nicht haftende Kompresse und Fixierung mit einer nicht haftenden Binde oder einem hypoallergenen Pflaster.
  • Kontrollieren Sie den Verband jeden Tag. - Der Verband mit Flaminal® (Hydro oder Forte) kann so lange angelegt bleiben, wie die Struktur intakt ist (1 bis 4 Tage, abhängig von der Menge der Wundabsonderung). - Wenn Sekret austritt oder zu wenig Alginol vorhanden ist, sollte Flaminal® Hydro bzw. Flaminal® Forte erneuert und ein neuer Verband angelegt werden.
  • Bei jedem Verbandswechsel: - Wunde und die direkte Umgebung gründlich reinigen. - Sämtliche trockenen, weißlichen Alginatflocken von der Wunde entfernen; nur die Flocken am Wundrand brauchen nicht entfernt zu werden. Die Alginatflocken verhindern eine Mazeration (Aufweichung und Abbau der Haut, wenn diese längere Zeit Feuchtigkeit ausgesetzt ist), die den Wundrand aufweichen würde. Mazeration verzögert den Wundheilungsprozess.
Was passiert, wenn sich Flaminal® Hydro verflüssigt

Die Wunde ist zu feucht für Flaminal® Hydro und sollte durch das stärker absorbierende Flaminal® Forte ersetzt werden. Stellen Sie sicher, dass der Sekundärverband absorbierend ist.

Reduziert Flaminal® (Hydro & Forte) die Übergranulierung?

Flaminal® (Hydro & Forte) stellt das bakterielle Gleichgewicht in der Wunde wieder her und ermöglicht durch die kontinuierliche Entfernung von nekrotischem Material eine natürliche Wundheilung. Sollte die Wunde aus anderen Gründen als einer Infektion übergranulieren, stellen Sie die Anwendung von Flaminal® (Hydro & Forte) ein und halten Sie die Wunde trocken, um das Zellwachstum zu reduzieren. Die Anwendung von lokalem Druck auf das Wundbett trägt ebenfalls dazu bei, die Übergranulation zu reduzieren.

Enthält Flaminal® (Hydro & Forte) eine antimikrobielle Verbindung?

Ja. Flaminal® enthält zwei Enzyme, Glucoseoxidase und Lactoperoxidase. Glucoseoxidase wandelt die verfügbare Glucose, den Sauerstoff und das Wasser in Peroxidionen um. Lactoperoxidase wandelt die Peroxidionen in reaktive Sauerstoffspezies um. Die erzeugten reaktiven Sauerstoffspezies zerstören Bakterien, die in der Flaminal-Matrix absorbiert werden. Die antimikrobielle Wirkungsweise von Flaminal findet ausschließlich in der Matrix statt.

PASSEND FÜR IHRE BEDÜRFNISSE

Unsere produkte

Wir sind davon überzeugt, dass der biotechnologische Ansatz ‘das Gute in der Wunde schützen & Schlechtes in der Wunde beseitigen’ die Grundvoraussetzung ist, um ein ideales Wundmilieu zur zuverlässigen Heilung zu schaffen.

Erstattung

Flaminal® ist erstattungsfähig nach § 31 SGB VA. Alginole erfüllen die Anforderungen an ein Verbandmittel. Die Autoren des Expertenkonsens folgern, dass die Alginole einer eigenen Produktgruppe im Teil 2 der Anlage VA zur Arzneimittel Richtlinie angehören sollten.

Die „sonstigen Produkte zur Wundbehandlung“ und auch Flaminal® sind unverändert bis 2. Dezember 2024 in der Gesetzlichen Krankenversicherung erstattungsfähig. Durch die gesetzlich verlängerte Übergangsfrist ändert sich bis dahin nichts in der Verordnungspraxis. (Weitere Informationen https://www.bvmed.de/download/bvmed-factsheet-wundversorgung-2024)

Quellen

  1. De Smet, K. et al. Pre-clinical evaluation of a new antimicrobial enzyme for the control of wound bioburden. Wounds. 2009, 21(3): 65 - 73.
  2. Jones, J. et al. TIME to assess wounds - a clinical evaluation of FLAMINAL® (ZEIT für die Bewertung von Wunden - eine klinische Evaluierung von FLAMINAL®) Wounds UK. 2018, 14(3): 63 - 69.
  3. White, R, Linssen, E: Wundbettvorbereitung, T.I.M.E. und ein Enzym-Alginogel: Literaturübersicht und die klinische Praxis. Wund Management 2016, 10(2), 87 - 90.