Wundbehandlung
Ja, auch gebräunte Haut braucht Schutz vor Sonnenbrand.
Nein, sehr kaltes oder sogar eiskaltes Wasser kann die Verletzung verschlimmern. Eine Brandwunde sollte unter sanft fließendes, lauwarmes Wasser gehalten werden, um den Schmerz zu lindern und die Ausbreitung der Verbrennung zu stoppen.
Nein, auch verkrustete Wunden trocknen aus. Dies verlangsamt den Wundheilungsprozess.
Nein, ein trockener und harter Schorf kann einen Nährboden für Mikroben bilden.
Nein, gemäß den aktuellen Empfehlungen reicht es aus, nicht infizierte Wunden mit sauberem Wasser oder/und steriler Kochsalzlösung zu reinigen. Antiseptika sollten nur verwendet werden, wenn:
· die Wunde infiziert ist
· der Patient ein geschwächtes Immunsystem hat (aufgrund von Krankheiten, Chemotherapie, unreguliertem Diabetes usw.)
· die Wunde sehr schmutzig oder kontaminiert ist
Nein, wenn man eine Wunde an der Luft lässt, trocknet die Haut aus und die Heilung ist langsamer.
Nein, in den meisten Fällen stammen die auf einer Wunde gefundenen Mikroben vom Patienten selbst und nicht aus der Luft.
Nein, wenn sich ein Schorf bildet, bedeutet das, dass die Wunde schlecht hydriert ist und mehr Zeit zum Heilen benötigt.
Nein, Salz hat eine säureähnliche Wirkung und dies könnte dazu führen, dass die Wunde tiefer wird, was die Heilung verhindert.
Nein, Wundflüssigkeit oder Exsudat ist nicht immer schlecht. Tatsächlich ist eine kleine, gesunde Menge für die Heilung unerlässlich. 1 Es ist ein natürlicher Bestandteil der entzündlichen und heilenden Reaktion des Körpers. Allerdings kann zu viel oder zu wenig Exsudat die Wundheilung verzögern.
1.Expert working group, & Satellite expert working group (2008). Wound exudate and the role of dressings. A consensus document. International wound journal, 5 Suppl 1(Suppl 1), iii–12. https://doi.org/10.1111/j.1742-481X.2008.00439.x
Wasserstoffperoxid ist weder desinfizierend noch antiseptisch und daher für die Wundbehandlung nicht geeignet.